Anbieter Vergleich
StartseiteKrankenversicherungVorsorgeVersicherungenFinanzenSonstiges
Sie befinden sich hier: Finanzen > Baufinanzierung 

Anbieter Vergleich Baufinanzierung

Kombilösungen bei der Baufinanzierung

Das größte Hemmnis bei vielen potentiellen Bauherren ist, dass sie den von den Banken bei der Ausreichung von Baukrediten geforderten Eigenanteil nicht aufbringen können. Deshalb sollte man schon früh vorsorgen, wenn man sich mit dem Gedanken trägt, sich irgendwann ein Eigenheim zulegen zu wollen. Derzeit bieten die Tagesgeldkonten eine gute Möglichkeit, hohe Renditen auf seine Einlagen zu erzielen. Die Banken bieten inzwischen bis zu fünf Prozent und mehr Zinsen auf die sicheren und dennoch schnell wieder flüssig zu machenden Sparmöglichkeiten an. Hier kann man sich im Vorfeld einer Baufinanzierung schon mal ein Polster schaffen. Wer zeitlich abschätzen kann, dass es noch ein paar Jahre dauern wird, bis er sein Bauvorhaben in die Tat umsetzen wird, für den sind auch die angebotenen Bausparverträge eine gute Sache, vor allem wenn man einen flexiblen Arbeitgeber hat, der bereit ist, einen Teil des Lohnes als Arbeitnehmersparzulage zu zahlen. Das hat für beide Seiten einige Vorteile. Erstens fährt man steuerlich günstiger und außerdem fallen für diesen Teil keine Lohnnebenkosten und Sozialabgaben an. Später kann man diesen Vertrag als Eigenleistungen in die Baufinanzierung mit einbringen. Zu den Eigenleistungen, die üblicherweise etwa ein Viertel der gesamten Kosten umfassen sollten, zählen auch alle Arbeiten, die der Bauherr mit seinen Angehörigen selbst erledigen kann. Das können Handlangerarbeiten aller Art sein, die das beauftragte Bauunternehmen im Kostenvoranschlag schon mit als Preisnachlass ausweist. Als Eigenleistung wird bei der Baufinanzierung auch der Grund und Boden angerechnet, der im Eigentum des Bauherren steht und bei dem im Grundbuch keine Rechte Dritter eingetragen sind. Dabei wird der so genannte Verkehrswert zum Ansatz gebracht, der jedes Jahr neu von den Gutachterausschüssen ermittelt wird. Dabei handelt es sich um den durchschnittlich zu erzielenden Verkaufspreis pro Quadratmeter Land. Wer vorher genügend Zeit hat, könnte auch eine Kapital bildende Lebensversicherung abschließen und sie anschließend in die Finanzierung einbringen. Dabei könnte sich unter Umständen eine Terminhypothek rechnen, bei der man über die Laufzeit nur die Zinsen bezahlt und die aus der Versicherungssumme zu einem festen Termin abgelöst wird. Das hat den Vorteil, dass man die Tilgung bis zu gewissen Grenzen steuerlich als Vorsorgebeträge steuerlich geltend machen kann. Außerdem liegen die bei den Versicherungen durchschnittlich zu erzielenden Renditen derzeit deutlich höher, als die Zinsen, die die Banken für die Hypothek in Rechnung stellen. Ein weiterer Vorteil einer solchen Kombination ist es, dass die Angehörigen im Falle des Todes des Bauherren aus der Versicherungssumme die Finanzierung ablösen könnten und nicht Gefahr laufen, auf Grund der schlagartig veränderten Einkommenssituation das Dach über dem Kopf durch eine Zwangsversteigerung durch die den Kredit gebende Bank zu verlieren. Auch hier gibt es Möglichkeiten, die aus der Versicherung fließenden Einnahmen mit den Verbindlichkeiten des Erblassers zu verrechnen und so an der Erbschaftssteuer zu sparen. Auf Grund dieser Vielzahl von Möglichkeiten ist es sinnvoll, vor dem geplanten Abschluss einer Baufinanzierung nicht nur die Banken zu konsultieren, sondern sich auch mit dem Steuerberater und den Versicherungsbetreuern zu beraten. Doch egal, für welche Variante man sich auch entscheidet, sinnvoll ist in jedem Fall eine Restschuldversicherung. Auch wenn diese ein paar Euro zusätzlich kostet, kann sie an vielen Stellen sehr hilfreich sein.Eine weitere Alternative sind sogenannte Baufinanzierungsrechner.

 

Informationen zur Möbel-Finanzierung und zum Hypothekenzinsenvergleich erhalten Sie auf der folgenden Seite.

Anzeige

www.financescout24.de