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Berufsunfähigkeitsversicherung - BUZ Vergleich

Risiko Berufsunfähigkeit (BU)

Viele Menschen kommen irgendwann im Laufe des Lebens in die missliche Lage, ihren Beruf nicht mehr ausüben zu können, weil eine Erkrankung sie daran hindert. Den Bärenanteil dabei machen vor allem die psychischen Erkrankungen aus, die nicht nur durch einen sich ständig weiter verstärkenden Leistungsdruck, sondern auch den teilweise harten Kämpfen um die Behauptung am Arbeitsplatz geschuldet sind. Auch Mobbing trägt neuerdings immer öfter dazu bei, dass die davon betroffenen Menschen psychische Erkrankungen entwickeln und dadurch nicht mehr in der Lage sind, ihren erlernten Beruf auszuüben oder der bisher ausgeübten Tätigkeit nachzugehen. Ein weiterer großer Anteil entfällt auf Schäden am Bewegungsapparat, die durch einseitige Belastungen verursacht werden. Das trifft nicht nur die Berufe rund um das Bauwesen, sondern zunehmend auch Menschen, die im Büro tätig sind. Wer dabei vor 1961 geboren wurde, hat vergleichweise noch recht gute Karten, denn hier greift die gesetzliche Erwerbminderungsrente über eine gutachterliche Einstufung mit Prozenten. Alle die später geboren sind, bekommen deutlich weniger. Kann man noch mehr als 15 Stunden pro Woche arbeiten, bekommt man grundsätzlich nur den halben Satz der Erwerbsunfähigkeitsrente. Wer es noch dreißig Stunden pro Woche in irgendeiner Tätigkeit aushalten kann, der bekommt gar nichts mehr. Dabei ist es auch zumutbar, dass sich der Elektronikingenieur mit Hochschulabschluss auch als Telefonist oder ähnliches einsetzen lassen muss und alle Möglichkeiten zur Qualifizierung nutzen muss. Eine solche Situation ist immer auch mit dem Wegfall von Teilen des Einkommens verbunden, wobei man hier grundsätzlich zwischen Erwerbsunfähigkeit und Berufsunfähigkeit unterscheiden muss. Erwerbsunfähig zu sein, bedeutet, gar nicht mehr arbeiten zu können. Berufsunfähig zu sein, heißt, dass man zwar noch arbeiten könnte, aber seinen erlernten und/oder ausgeübten Beruf nicht mehr als Erwerbsquelle nutzen kann. Hier ist die private Berufsunfähigkeitsversicherung eine gute Möglichkeit, sich gegen die damit verbundenen Einkommensausfälle abzusichern. Je früher man hier einsteigt, desto günstiger liegen die zu zahlenden Beiträge. Bei der Absicherung der Berufsunfähigkeit errechnen sich die Beiträge auch nach der Einstufung in bestimmte Berufsgruppen. Ein Berufstaucher oder ein Pilot zum Beispiel haben ein deutlich höheres Risiko als ein Bürokaufmann, weil hier auch die Anforderungen an die körperlichen Fähigkeiten deutlich höher sind. Hinzu kommt, welche Leistungen man im Schadensfall beziehen möchte. Je höher die gewählte monatliche Rente, desto höher auch der Beitrag. Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt im Schadensfall so lange, bis der Versicherte durch eine geeignete Rehabilitationsmaßnahme oder eine Umschulung in die Lage versetzt wird, in einem anderen Beruf Einkommen erzielen zu können. Die Rente wegen Berufsunfähigkeit wird in den meisten Fällen also befristet gewährt werden. Dabei übernimmt die Versicherungsgesellschaft auch Kosten, die im Zusammenhang mit einer notwendigen Umschulung entstehen, gleichgültig, ob es sich dabei um Zahlungen an den Bildungsträge oder Kosten einer notwendigen Unterkunft handelt. Das ist jedoch im Einzelfall vorher konkret mit der Versicherung abzustimmen. Als besonders günstig im Hinblick auf die Beiträge haben sich Verträge erwiesen, bei denen gleich mehrere Versicherungen miteinander gekoppelt werden. Dort gibt es sogar Möglichkeiten, dass ein Teil der Risikobeiträge für die Berufsunfähigkeit bei Nichtinanspruchnahme nach Ablauf des Versicherungszeitraumes auf eine verbundene Kapitallebens- oder Rentenversicherung umgebucht werden können. Deshalb sollte man sich hier sehr umfassend beraten lassen.

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