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Anbieter Vergleich Grundbesitzerhaftpflicht

Gute Sache – die Grundbesitzerhaftpflichtversicherung

Als Eigentümer eines Grundstücks kann man schnell in die Lage kommen, für Schäden aufkommen zu müssen, deren Ursachen im Grundstück oder seinen Bebauungen und Bepflanzungen zu suchen sind. Wenn sich bei einem Gewittersturm ein Teil vom Dach löst und beim Nachbarn im Wintergarten landet, können die Schadenssummen schnell in höhere fünfstellige Bereiche kommen. Stürzt ein Gebäude ein und die herab fallenden Teile beschädigen tragende Elemente der benachbarten Bebauung, die dann ebenfalls in sich zusammen fällt und noch weitere Gebäude in Mitleidenschaft zieht, können schnell Schadenersatzforderungen in Millionenhöhe entstehen. Dann greift die Grundbesitzerhaftpflichtversicherung, die alle Schäden absichert, die ausgehend vom versicherten Grundstück bei Dritten entstehen. Einen großen Anteil an den zu regulierenden Schadensfällen nehmen statistisch gesehen die Schäden ein, die sich aus einer nicht vollständig erfüllten Verkehrssicherungspflicht des Eigentümers ergeben. Das kann ein glatter Gehweg im Winter sein, den der Eigentümer nicht streuen konnte, weil er zum Zeitpunkt des Vereisens seinem Job nachging. Hat er diese Pflichten mit Arbeitsvertrag an einen Dritten übertragen, so werden auch dessen fahrlässige Versäumnisse über die Versicherung abgedeckt. Im Versicherungsdeutsch wird dabei von Erfüllungsgehilfen gesprochen. Ein weiterer Schwerpunkt der Haftpflichtversicherung für Grundbesitzer sind die Personenschäden, die aus provisorischen Installationen im Rahmen von Baumaßnahmen entstehen. Bricht sich ein Passant das Bein, weil im Durchgang die provisorische Brücke über einen Kabelkanal wegrutscht, dann muss die in der Haftpflichtversicherung vereinbarte Bauherrenhaftpflichtversicherung für den Schaden aufkommen. Häufig gibt es in den Verträgen eine wertmäßige Beschränkung dieser Baumaßnahmen, die im Übrigen vorher der Versicherung gemeldet werden müssen. Betreibt man eine Heizung mit flüssigen Brennstoffen, die auf dem Grundstück gelagert werden müssen oder nutzt für die Abwasser- und Fäkalienentsorgung eine eigene Klärgrube, dann sollte man in die Grundbesitzerhaftpflichtversicherung unbedingt eine Gewässerhaftpflichtversicherung mit integrieren, die für Schäden aufkommen muss, die sich aus einem sach- und fachgerechten Betrieb dieser Anlage ergeben können, wenn es dort zu Leckagen kommt, die der Eigentümer nicht mitbekommen kann. Die Grundbesitzerhaftpflicht ist auch empfehlenswert für die Besitzer von Eigentumswohnungen, die gemeinschaftlich für das Grundstück, das Bauwerk und die davon ausgehenden Gefahren zur Verantwortung gezogen werden können. Dabei fallen auch die Schäden unter die versicherten Gefahren, die ausgehend von der eigenen Wohnung in anderen Wohnungen entstehen können. Dabei braucht man nur an Leckagen in Ver- und Entsorgungsleitungen in der eigenen Wohnung zu denken. Gibt es in der sechsten Etage einen unentdeckten Rohrbruch, können unter Umständen alle darunter liegenden Wohnungen betroffen sein. Wichtig ist es in dem Zusammenhang auch, zu wissen, dass die Versicherung nur leistet, wenn man keine seiner Sorgfaltspflichten verletzt hat oder bei der Entstehung des Schadens kein Vorsatz nachgewiesen werden kann. Die Haftpflichtversicherung für Grundeigentümer umfasst sowohl Sachschäden als auch Personenschäden und Vermögensschäden, die Dritten entstehen können. Die Gesellschaft bietet ihren Versicherten auch einen passiven Rechtsschutz an. Das heißt, es werden von der Versicherung auch unter dem Einsatz von Rechtsmitteln unberechtigte Forderungen gegen den Versicherten abgewiesen. Bestes Beispiel ist die Bananenschale, die ein Passant wenige Minuten vorher hat fallen lassen und auf der jemand ausrutscht und sich Beine oder Arme bricht. Solche kurzfristigen Ereignisse fallen nicht unter die Verkehrssicherungspflicht des Eigentümers. Also wird die Versicherung diese Forderung im Namen des Versicherten zurückweisen.