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Anbieter Vergleich Private Lebensversicherung (LV)

Vorsorge durch Lebensversicherungen

Die Geschichte der Lebensversicherung lässt sich inzwischen schon fast 250 Jahre zurückverfolgen. 1762 wurde in England die erste nach modernen Gesichtpunkten errechnete Versicherung dieser Art abgeschlossen. Erst 1892 hielt sie in Deutschland Einzug, nachdem Otto Gerstenberg Vertragsbestimmungen entwickelte, die sie für jedermann zugänglich machten. Wer in Deutschland eine Versicherungsgesellschaft gründen möchte, braucht eine Zulassung von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Auch die Möglichkeiten, als Makler im Auftrag einer oder mehrerer Gesellschaften tätig zu werden, wurden durch gesetzliche Änderungen eingeschränkt. Neuerdings benötigt jeder, der Versicherungen und Bausparverträge vermittelt, eine Berufshaftpflichtversicherung. Damit versucht man, die „schwarzen Schafe“ aus der Branche zu verdrängen, die nur darauf aus sind, den Bekannten- und Freundeskreis abzuklappern, dafür und für eigene Verträge die Provisionen zu kassieren und wieder in der Versenkung zu verschwinden. Das hat zur Folge, dass man neuerdings auf mehr Berater mit Sach- und Fachkenntnis trifft, die letztendlich dem Kunden und dem Versicherer zugute kommt. Eine Lebensversicherung kann man in zwei verschiedenen Formen abschließen. Bei der Risikolebensversicherung handelt es sich, wie der Name schon nahe legt, um eine reine Risikoversicherung. Sie legt eine bestimmte Summe fest, die im Todesfall als Leistung an die Hinterbliebenen gezahlt wird. Sie wird gern auch mit anderen Versicherungen gekoppelt. Häufig ist sie Bestandteil einer Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung. In vielen Fällen legen die Banken großen Wert auf den Abschluss einer Risikolebensversicherung, wenn es um die Ausreichung von Darlehen geht. Dann wird die Risikolebensversicherung gern auch mit einer Restschuldversicherung kombiniert. Die zweite gängige Form der Lebensversicherung ist die Kapital bildende Versicherung. Hier kommen zwei Aspekte zum Ansatz. Der eine sichert das Risiko Tod ab, das heißt, es wird eine bestimmte Summe Geldes fällig, wenn der Versicherte stirbt. Ein Teil der Beiträge wird verzinslich angelegt und zu einem festgelegten Datum entweder in einer Summe oder in Teilbeträgen in Form einer befristeten Leibrente ausbezahlt. Dabei sollte der potentielle Kunde auf einige Eckdaten achten. Ein Kriterium ist die Todesfallleistung. Die andere wichtige Zahl ist die garantierte Ablaufleistung. Dieser Betrag kommt auf jeden Fall zur Auszahlung. Meist stehen in den Verträgen noch Tabellen, in denen die Entwicklung mit drei, sechs und neun Prozent Zinsertrag durchgerechnet werden. Sie sind nur informatorischer Natur. Damit möchte man den künftigen Kunden zeigen, was sie eventuell mit diesem Vertrag erzielen könnten. Die Versicherung arbeitet mit den Geldern und erwirtschaftet dabei Gewinne. Doch es kann auch passieren, dass Fehlinvestitionen getätigt werden und Verluste anfallen. Dann muss trotzdem die garantierte Ablaufleistung zum Fälligkeitstermin ausgezahlt werden. Besondere Aufmerksamkeit ist bei fondsgebundenen Lebensversicherungen geboten. Hier sollte im Vertrag ein ablauforientiertes Anlagemanagement garantiert werden. Das heißt, die Anlagen werden teilweise schon bis zu fünf Jahren vor Ablauf aus den Aktienfonds genommen, wenn der Zeitpunkt günstig erscheint und in kurzfristige und sichere Anlagen gegeben. Das sichert recht gute Renditen, denn es könnte sein, dass zum Zeitpunkt des Ablaufs die Aktien der Fonds gerade in den Keller gerutscht sind. Beachten sollte man auch, dass Lebensversicherungen bei Pfändungen und auch Hartz IV als verwertbares Vermögen betrachtet werden und die Auszahlungen nach den neuesten gesetzlichen Regelungen versteuert werden müssen.

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