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Vergleich Anbieter Private Rentenversicherung (RV)

Notwendigkeit der Rentenversicherung

Die staatlichen Rentenkassen gähnen inzwischen vor Leere und so wird an allen Ecken und Enden gekürzt. Davon sind nicht nur die Erwerbsunfähigkeits- und Erwerbsminderungsrenten, sondern auch die Altersrenten betroffen. Dazu haben einerseits die im letzten Jahrzehnt hohen Zahlen von Arbeitslosen gesorgt und andererseits macht sich auch die Verlängerung des durchschnittlichen Lebensalters dort als zusätzliche Belastung bemerkbar. Ein weiterer Fakt, der zu einer kontinuierlichen Leerung der Rentenkassen führte, ist die demografische Entwicklung. Einer steigenden Zahl von Rentenbeziehern stehen immer weniger Beitragszahler gegenüber. Dafür sind auch die nach der Wiedervereinigung Deutschlands drastisch sinkenden Geburtenraten verantwortlich, obwohl der so genannte Pillenknick beginnend ab 1965 schon deutliche Spuren im Gefüge des „Generationenvertrages“ hinterlassen hatte. Der Gesetzgeber hat die Leistungen der staatlichen Rentenversicherung drastisch zurückgefahren und man kann heute schon ganz pauschal eine Aussage treffen: Je jünger man ist, desto später setzt der Zahlungszeitraum ein und umso niedriger werden die tatsächlich gezahlten Renten. Ein vorzeitiger Renteneintritt wird immer wahrscheinlicher, je später man geboren wurde. Da das immer mit Abschlägen verbunden ist, wird die entstehende Versorgungslücke immer größer. Schließlich möchte man sich im Alter auch einen gewissen Lebensstandard erhalten. Also muss auf privatem Wege vorgesorgt werden. Dazu gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Wer sehr lange in dem gleichen Unternehmen arbeitet, ist gut beraten, dort nach einer Betriebsrente zu fragen. Firmen, die selbst so etwas nicht bieten, sind aber unter Umständen bereit, einen Zuschuss für eine private Rentenversicherung zu zahlen. Auch vom Staat gibt es bei verschiedenen Verträgen etwas dazu, wenn die einige konkret vorgegebene Voraussetzungen erfüllen und man die festgelegten Einkommensgrenzen nicht überschreitet. Eine private Rentenversicherung ist in jedem Fall eine Versicherung für den Erlebensfall. Bei einer reinen Rentenversicherung sind die eingezahlten Beiträge meistens futsch, wenn der Versicherte schon vorher stirbt. Deshalb heißt das, dass man hier genau auf die Noten schauen muss, wenn man einen Vertrag abschließt. Als günstig hat es sich erwiesen, wenn man die Rentenversicherung mit einer Lebensversicherung koppelt oder als Lebensversicherung mit Rentenwahlrecht abschließt. Bei dieser Form sind aber nicht alle Verträge staatlich oder steuerlich förderfähig. Auch wenn die Angebote im Internet mit günstigen Beiträgen und bequemem Abschluss locken, so ist gerade im Bereich der Rentenversicherungen doch eine umfassende Analyse der persönlichen Voraussetzungen unabdingbar, um ein optimales Produkt für den jeweiligen Einzelfall zu finden. Dabei muss auch die familiäre Situation des zu versichernden Kunden mit berücksichtigt werden. Wenn Kinder da sind, empfiehlt es sich, in den Vertrag für die Rentenversicherung eine Klausel aufzunehmen, dass die Rente im Todesfall des Versicherten auch an die Hinterbliebenen zumindest für eine gewisse Zeit ausgezahlt wird. Das kann bei der Rentenberechnung zu einem niedrigeren Rentenbetrag oder auch zu höheren Beiträgen führen. Auch die so genannte Rentengarantiezeit hat deutliche Auswirkungen auf die Rentenhöhe oder die zu zahlenden Beiträge. Wer sich da für eine befristete Laufzeit entscheidet, zahlt zwar weniger Prämien, muss aber billigend in Kauf nehmen, dass er bei einem längeren Erleben ab einem gewissen Zeitpunkt auf die zusätzlichen Einnahmen aus der Privatrente verzichten muss. Das nehmen viele Versicherte mit der Begründung in Kauf, dass im hohen Lebensalter im Normalfall keine größeren Anschaffungen mehr getätigt werden müssen. 

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