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Anbieter Vergleich Private Unfallversicherung (UV)

Fast schon ein Muss: die private Unfallversicherung

Wenn man während der Arbeit einen Unfall erleidet, dann ist man über die gesetzliche Unfallversicherung durch die verschiedenen Berufsgenossenschaften abgesichert. Aber was passiert, wenn einen während der Freizeit ein Unfall erleidet? Dann bekommt man zwar auf Grund der Krankmeldung vom Arbeitgeber sechs Wochen lang seinen Lohn in voller Höhe weitergezahlt und anschließend Krankengeld, aber schon da schlagen die ersten Einbußen zu. Werden stationäre Behandlungen und Kuren notwendig, können die Zuzahlungen schon ordentliche Löcher in die Haushaltskasse reißen. Noch schlimmer trifft es die, die eine freiberufliche oder selbstständige Tätigkeit ohne Angestellte ausüben, denn dort fällt das gesamte Einkommen weg. Da ist eine private Unfallversicherung ein günstiger Ausweg, wo man schon für vernünftige Beiträge gute Absicherungssummen bekommen kann. Dort sind nicht nur Bergungskosten und Todesfallsummen berücksichtigt, sondern man kann auch Tagegeld für stationäre Behandlungen einschließen lassen. Daraus kann man in dieser Zeit dann seinen Lebensunterhalt bestreiten, wenn man sie hoch genug ansetzt. Auch eine Kurkostenbeihilfe kann in die Leistungen aufgenommen werden, denn häufig ist es so, dass dabei zusätzlich Kosten für Fahrten und Bekleidung entstehen, die darüber aufgefangen werden können. Darüber hinaus kann man Sofortleistungen bei besonders schweren Verletzungen vereinbaren. Sie helfen dann vor allem den Angehörigen, die die Betreuung des Unfallopfers übernehmen. Ergeben sich aus dem Ereignis Dauerschäden, so wird von der Unfallversicherung ab dem Unfalltag eine Rente gezahlt. Diese richtet sich in der Höhe nach der vereinbarten Grundabsicherungssumme und einer eventuell eingearbeiteten erhöhten Invaliditätssumme ab einem bestimmten Schädigungsgrad. Dabei wird der Grad der Behinderung zugrunde gelegt, dessen Details in den Vertragsbestimmungen geregelt sind, denn häufig weichen diese Regelungen von denen der gesetzlichen Unfallversicherung stark ab. Die Tabellen geben genaue Auskunft, welche Prozente bei welcher Verletzung zum Ansatz kommen. Einige Versicherer arbeiten mit Spannen, indem vereinbart wird, dass bis zu einem Schädigungsgrad von 49 Prozent eine feste Summe gezahlt wird, die sich ab einer Schädigung von 50 Prozent verdoppelt. In manchen Fällen könnte dies durchaus günstig sein, doch eine Staffelung wird den Voraussetzungen des Einzelfalles wesentlich gerechter. Zur Einstufung wird vom Versicherer in der Regel ein Gutachten angefordert. In Ausnahmefällen reicht es, wenn die behandelnden Ärzte ihre erhobenen Befunde an die Versicherung weiterleiten. Die meisten Unfallversicherungen definieren den Schadensfall als „plötzlich von außen einwirkendes Ereignis“, das beim Versicherten zu einem gesundheitlichen Schaden führt. Neuerdings werden gegen Aufschläge zum Beitrag auch verschiedene Infektionen, die durch Insektenstiche oder –biss entstehen in den Unfallschutz auf Antrag mit einbezogen. Den Schadensfall muss man üblicherweise binnen drei Werktagen an die Versicherungsgesellschaft melden. Das kann telefonisch geschehen, sollte aber aus Gründen der Nachweisbarkeit schriftlich gemacht werden. Häufig bieten die Versicherungsgesellschaften dazu online Formulare an, bei denen man sich eine Kopie an die eigene E-Mail Adresse schicken lassen kann. Wenn es der verunfallte Versicherte nicht selbst tun kann, können die Meldung zur Fristwahrung auch die Angehörigen oder die Sozialarbeiter der Krankenhäuser machen. Die Versicherung wird zur Beurteilung der entstandenen Schädigung auch Auskünfte bei den behandelnden Ärzten einholen. Dazu ist eine Schweigepflichtsentbindung nötig. Die Ärzte müssen dann auch Auskunft geben, ob der Verunfallte zum Zeitpunkt des schädigenden Ereignisses unter Alkohol oder Drogen gestanden hat. Das führt fast immer zu Einschränkungen der Leistungen des Versicherers.

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