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Anbieter Wohngebäudeversicherung Vergleich

Ein Muss für Eigentümer: Wohngebäudeversicherung

Bei der Wohngebäudeversicherung handelt es sich um eine so genannte Sachversicherung. Das bedeutet in dem Fall, dass das Gebäude selbst die versicherte Sache ist. Eingeschlossen sind alle mit dem Gebäude fest verbundenen Einbauten, wie zum Beispiel Treppen, Ver- und Entsorgungsleitungen sowie Türen und Fenster. Unter diese Einbauten zählen auch fest eingebaute sanitäre Einrichtungen. Eine transportable Dusche, die „nur“ über Schläuche mit den Anschlüssen verbunden ist, fällt nicht darunter. Anders ist das bei transportablen Heizkesseln, die über starre Rohre mit den Versorgungsleitungen des Gebäudes verbunden sind. Beim Abschluss der Wohngebäudeversicherung muss angegeben werden, ob sich im Gebäude Einbauten befinden, die eigens dafür angefertigt wurden. Das könnte zum Beispiel bei speziellen Einbauschränken oder Küchen der Fall sein. Sie wirken sich erhöhend auf die Versicherungssumme und damit auf die Beiträge aus. Bei der Wohngebäudeversicherung kann man auch Nebengebäude mit einschließen lassen. Dazu gehören Carports, Waschhäuser und separate Abstellräume. Wer Markisen hat anbringen lassen, sollte konkret fragen, ob diese als feste Einbauten behandelt werden oder ob dazu in den Vertrag eine zusätzliche Klausel eingefügt werden muss. Das Wohngebäude kann gegen unterschiedliche Gefahren versichert werden. Zur Feuerversicherung gehören die Schadensfälle Brand, Blitzschlag sowie Explosionen. Zusätzlich kann man das Gebäude gegen Schäden durch Wasser und Sturm versichern. Empfehlenswert ist auf jeden Fall auch der Einschluss von Elementarschäden, wie zum Beispiel Hochwasser. Hinsichtlich der Art der Erstattung im Schadensfall gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder wird hier ein konkreter Wert festgesetzt oder es wird der so genannte „gleitende Neuwert“ eingesetzt. Bei Letzterem muss der Versicherungsnehmer seiner Versicherung mitteilen und dokumentieren, mit welchen Maßnahmen und Investitionen er den Wert seines Gebäudes erhöht hat. Im Schadensfall bekommt er das gezahlt, was an Kosten aufgewendet werden muss, um ein gleichwertiges Gebäude in ortsüblicher Bauweise zu erstellen. Das heißt, im Einzelfall kann es passieren, dass der stolze Besitzer des einzigen Fachwerkhauses in einem Wohngebiet mit Fertigteilhäusern dann ein Fertigteilhaus bezahlt bekommt, das die gleiche Nutzfläche hat, wie sein Fachwerkhaus vorher hatte. In solchen Fällen ist es besser, eine konkrete Versicherungssumme für einen Totalverlust festzulegen. Die vorhandenen Nebengebäude werden meistens über eine feste Versicherungssumme in die Verträge mit integriert. Eingeschlossen in die Versicherungsleistungen sind in der Regel auch die Beräumungskosten, die entstehen, wenn ein Bauwerk durch einen Brand und die damit verbundenen Löscharbeiten zur baufälligen Ruine geworden ist. Auch bekommt der selbst nutzende Eigentümer dann auch die Kosten erstatten, die ihm durch eine auswärtige Unterbringung entstehen, wenn er sein Gebäude durch die mit einem Schadensfall verbundenen Folgen zeitweilig nicht nutzen kann. Abgesehen davon, dass es sich bei einem Bauwerk immer um größere Werte handelt, die man ohnehin versichern sollte, ist der Abschluss einer Wohngebäudeversicherung ein absolutes Muss, wenn man den Bau über eine Bank finanzieren lässt. Das hängt damit zusammen, dass diese Kredite in der Regel über Rechte an dem zu erstellenden Gebäude gesichert werden. Wird das Gebäude zerstört und ist nicht versichert, hat die Bank keine Chance, ihre Forderungen über eine Verwertung zu befriedigen, wenn der Kreditnehmer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt. Meistens muss dazu sogar der Bank die Originalpolice vorgelegt werden.

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